Malaysia II

Da sind wir wieder, wir sind ja eigentlich schon etwas weitergekommen, aber nicht überall
funktioniert das Internet.
So, nach den Tagen in Melaka ging es weiter ca 380 km in nördlicher Richtung. In Tapah, ab vom Highway und dann sage und schreibe 600 Kurven hinauf nach Tanah Rata in den Cameron Highlands.
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Eine angenehme Temperatur von nur 26 Grad, aber echt gute frische Luft, nisten wir uns erstmal in unser Hotel ein. (Hatten wir von Melaka aus gebucht). Hotels gibt es hier wie Sand am Meer, aber das, was wir wirklich gebraucht hätten, nämlich ein Moneychange – Fehlanzeige. Es gibt deren zwar auch jede Menge, hatten aber alle schon zu. Un wat nu?, wir haben Hunger, Durst, aber kein Cash. Wir klapperten jede Bude ab, die irgendwie etwas essbares in der Auslage hatte, aber alles nur gegen cash.
Wir probierten es beim Malayen, beim Chinesen, bei zwei Indern, Mongolen, Afrikaner, nix zu machen.
Dann aber, wir ließen die Raketen steigen, sagte uns der Kellner, den wir fragten, ob man hier mit Kreditkarte zahlen kann: „Isse keine Problema, kannste du zahlene mitte Carta was du willste“. Yes, ein barmherziger Italiener erbarmte sich unser. Und wir speissten, speissten und tranken und tranken, und- auch noch total lecker. Dem Italiener sei Dank.
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Gut geschlafen, wollen wir heute eine Teeplantage besuchen. Schon bei der Anfahrt breitete sich eine wunderschöne Landschaft vor uns aus, und dann, – wie ein Teppich aus grünem Moos, die Teefelder auf den Hügeln und in den Tälern der Camerons.
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Sehr beeindruckend !
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Wir besuchen die Teefabrik „BOH“, fest in englischer Hand. Wir fahren auf den Visitor-Parkplatz, laufen ein Stück den Berg hinauf zum Visitor-Center.
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Hier erfuhren wir alles, wie, was und warum, und auch, dass hier jeden Tag 6-7000 kg Tee produziert werden dass reicht für ein Jahr für alle Bayreuther (mindestens).
Aber die Teegesellschaft kümmert sich auch um viele soziale Projekte, hat z.B. auf dem Gelände eine Schule für tamilische Kinder gebaut, die sonst nicht in die Schule gehen könnten.
Aber auch um die letzten Orang Utans in der freien Wildbahn in Borneo, den WWF und viele kleinere Projekte.
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Zum Absschluss, nach dem Besuch der Produktion bis hin zum Verpacken, genossen wir natürlich eine gute Tasse frischen Boh-Tee und – Erdbeertorte. (Erdbeerplanagen sind das zweite große Standbein in den Camerons.
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Nun fuhren wir auf den höchsten beefahrbaren Berg auf der malayischen Insel, dem 2023 m hohen Gunung Brinchang. Ein Allrad wäre besser gewesen, aber wir behielten unsere 4 auch so. Gott sei Dank. Die Straße war eigentlich nicht als solche bezeichnungswürdig.

Aber, es geht in den Dschungel. Umgeben von Regenwald, (was Kais Herz höher schlagen lässt) stöbern wir allerlei seltsame Vogelgeräusche auf, es riecht nach altem Holz und nach feuchten Blättern. Und,- es ist total ruhig, ausser dem Zirpen der Zirkaden und schreiende Äffchen.
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Auf dem Rückweg nach Tanah Rata besuchten wir eine Orchideenfarm

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Eine Erdbeerplantage
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und einen Gemüsemarkt.
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Dann entdeckten wir noch ein Beispiel dafür, dass man hier beim Bauen, in diesem Fall
beim Betonieren eines abrutschgefärdeten Hanges, keinen Stress aufkommen läßt.
Rechts oben steht der Betonmischer, die Arbeiter sind gerade in der Mittagspause.
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Dafür gibt man sich im floristischen Bereich so richtig Mühe.
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Wir berichten morgen oder so dann aus Penang, mit seiner Hauptstadt Georgetown, wieder ein UNESCO-Weltkulturerbe.

Cia ciao bis dann
Kai und Claudia

Malaysia I

Hallo zusammen,!cid_part1_07070903_05020300@t-online
wir sind unterwegs in Malaysia, diesmal auf „der Insel“ .
Nachdem wir ziemlich lange unterwegs waren, von Streitau, über München und Dubai, sind wir am Montag
in Kuala Lumpur gelandet. Dann erst einmal unsere Autovermietung gesucht, und ich meine, wirklich gesucht.
Mit unserem Vehikeel starteten wir dann gleich Richtung Süden, ca. 150 km, nach Melaka.
Und wieder suchten wir, nämlich unser vorgebuchtes Hotel. Ein Taxifahrer hatte ein Einsehen und führte uns, nach mehrmaligem Verfahren, eeennnddllliiich zu unsrer Herberge.

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Wir hatten uns nicht getäuscht, es war wirklich ein Luxusschuppen der besonderen Art. Wirklich alles vom Feinsten, mit allen Extras.
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Das fing gut an, ein entspanntes Bad und wir machten uns auf die Suche nach etwas Leckerem für unseren Magen. Ein Chinese sollte es sein.
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Die hier in Melaka haben auch ihren schiefen Turm. Ein wunderschönes Städtchen.
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Da wir uns stets bemühen, dahin zu fahren, wo wir auch auf UNESCO Weltkulturerbe stoßen, sind wir hier genau richtig.
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Zwei Streifenwagen hielten, die Sheriffs stiegen aus, schüttelten mir die Hand undd meinten, „Welcome to Melaka, we would like to say, you are safe, because we are here.“
Na denn. Auch hier hat die Terrorangst zugeschlagen, aber alles ist friedlich.
Wie die Malayen sowieso. Wir haben seltenst soooo nette und freundliche Menschen gesehen und getroffen, wie hier. Sie haben wirklich immer und überall ein Lächeln im Gesicht und leben friedlich mit anderen Religionsanhängern zusammen.
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Das, was den Venezianern ihre Gondel, ist dem Melaker seine Plüschrikscha. Mit eingebauten Subwoovern und allem Tam Tam radeln die Touris durch den historischen Stadtkern.
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Eine Flussfahrt, die ist lustig, eine Flussfahrt, die ist schön. Die bunte Uferpromenade ist ein Relikt aus der Jahrundertwende, so ab 1929. Und das Ganze zieht sich weit über 3 km.
Unser erster Reiseabschnitt neigt sich dem Ende, dann geht es weiter in die Cameron Highlands.
Ich hoffe, dass wir im Hotel über Internet verfügen können, dann melden wir uns wieder.
Bis dann, seid nicht traurig, wir hätten manchmal, aber nur ein winziges kleines bisserl kühlere Luft, aber wir wollten es ja so. Brüten bei 32-35 Grad und 90% Luftfeuchtigkeit.

Uns geht es gut, viiiiieeeelllll warm, gut für die alten Knochen.
Wir haben geestern schon mal ausprobiert, wie´s den so schmeckt, da in Korea!!!cid_part1_03000505_08020605@t-online

Liebe Grüße
Kai und Claudia